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chronik

2025  /  September

 Montenegro

Route:

Bruck
– Makarska

– Dubrovnik
– Lazure (Golf von Kotor)
- Kotor Habor
– Marina Lazure
– Herceg Novi
– ACI Marina Dubrovnik
– ACI Slano
– Bucht von Jakljan
– ACI Marina Dubrovnik
– Altstadt Zadar
- Bruck

19. - 28. September  2025


Crew:
Siegfried + Stefanie, Michael + Eva, Z. Toni + Elisabeth M., Wolfgang L.

Logbuch

Freitag, 19.9.

8:00 Uhr. Ab Bruck im Kleinbus Fürstaller. Die Fahrer Michael + Anton wechseln sich ab. Wir treffen am Nachmittag in Makarska (Ortsanfang Hotel Rosina) ein. Am Abend spazieren wir in die Altstadt Makarska, haben ein perfekten Restaurant-Tipp (Hauptplatz bei Kirche); Bummel durch die sehr belebte FUZO und den Last Order gibt es im Hotel.


Samstag, 20.9.

Weiterfahrt Richtung Südosten. Wir queren über die neue Brücke vom Festland zum Pelješac und weiter auf der Küstenstraße nach Dubrovnik. Um 14:00 checken wir in der ACI Marina Dubrovnik ein, Essen im Marina-Restaurant und fahren am Abend mit dem Bus in die Altstadt Dubrovnik. Mit Sigthseeing und einem Barbesuch auf der zentralen Fuzo geht es dann wieder auf das Boot – ein Katamaran (Lagoon 40-Benetau) mit 11.74 m Länge und 6,76 m Breite – genannt „Sailor Moon“ Baujahr 2020. Einen Last Order gibt es an Deck.

Sonntag, 21.9.

Wir legen um 8:05 ab, haben Probleme bei der Ausfahrt (Ruder lässt sich nicht fixieren), touchieren die gegenüberliegende Segelyacht und kommen mühsam aus der Marina. Um 11:00 wenden wir, durch schlampige Navigation haben wir die Einfahrt nach Cavtat übersehen (das GPS ist falsch eingestellt und Navionic ist nicht „gebucht“, der Kartenplotter zeigt keine Orte an, nur Fahrtgeschwindigkeit aber keine Strecke). Um 12:30 und nach 6 „verlorenen“ SM legen wir zum Ausklarieren bei der Polizei in Cavtat an. Wir sind das einzige Boot und das Manöver dauert max. 30 Minuten. Weiter geht es an der S-Küste Kroatiens. Um 16:00 westlich von Zelenika (Montenegro) starten wir die Einklarierung – die Polizei schickt mich zum Hafen-Kapitän, es dauert mehr als 1 Stunde. Telefonate mit den 4 in der Nähe liegenden Marinas sind negativ. Um 17:30 bei Einbruch der Dämmerung ist ein neuerlicher Telefon-Versuch in Lazure ( Hotelanlage mit neuer Marina) erfolgreich und wir werden am Eingang zur Marina erwartet. Es ist 18:30 wir liegen im Inneren achterlich fest. Das Abendessen findet an Bord statt – wir sind akklimatisiert und im Zielland angekommen.

Montag, 22.9.

Nach dem Baden und Einkaufen legen wir um 11:30 ab, haben im Hafe von Kotor schon reserviert und für Dienstag auch schon wieder in Lazure. Die Fahrt im „Fjord“ von Kotor ist wunderschön, wir umrunden noch die kleinen Inseln zum Heiligen Georg und Maria vom Felsen (Our Lady on the Rocks) und laufen um 14:00 in Kotor ein. Wolfgang und Elisabeth finden ein tolles Lokal zum Essen in der oberen Altstadt und abends sitzen wir vergnügt im Zentrum bei einer Flasche Wein. Schlafen gehen ohne einen letzten Drink – geht überhaupt nicht. Für die Nacht zahlen wir € 92,-- Liegegebühr.

Dienstag, 23.9.

Es ist 6:30 Uhr und 3 Verwegene (Eva, Elisabeth, Wolfgang) wagen den Aufstieg zur Kontarina-Festung (Sveti Ivan). Um 10:00 verlassen wir den Hafen Kotor und legen um 12:30 Uhr in der Marina Lazure wieder an. Mit Essen an Bord, Baden am Strand des Hotels vergeht der Nachmittag. Abends geht es per Taxi nach Herceg Novi zum Altstadt-Bummel. Das Essen im Restaurant Portofino am Kirchplatz verdient sich ein besonders Lob durch die Spezialbedienung.

Mittwoch, 24.9.

Das Ausklarieren ist wieder eine eigene Geschichte. Ich fahre mit dem Taxi zum Hafenkapitän, aber die Polizistin verlangt das Boot an der Mole. Um 10:00 Uhr (wir sind das einzige Boot) ist alles erledigt und wir laufen bei Jugo (SO 4-5 Bf, See 3-4) und ca. 1,5 m Wellen von achtern unter Motor Richtung NW und sind um 15:00 in Cavtat (Kroatien). Wieder sind wir das einzige Boot und nach einem Jauserl geht es weiter; wir sind nach heftigem Wellengang um 17:15 in der ACI Marina Dubrovnik (Pier A 7). Um 21:00 Uhr gibt es Starkregen und Sturm; unser Beiboot liegt fast am Steg und wir müssen die Vorleinen + Achterleinen unter Maschine spannen.

Donnerstag, 25.9.

Nach dem Tanken (74,3 l ) laufen wir um 13:00 bei schönstem Wetter aus (Sonne, ein bisschen Wind und glatte See) und sind um 16:00 (mit Vorsegel) in der ACI Marina Slano . Mit Stefanie wird der Marina Pool getestet und zum Abendessen sind wir im Hafen von Slano verabredet. Ein letztes Getränk gibt es in der Marina Bar.

Freitag, 26.9.

Um 10:15 legen wir in der ACI Marina Slano (für die Nacht zahlen wir € 154,-- nach Abzug von 30 % Rabatt) ab und es geht zur südlich gelegenen Insel Sipan in die Bucht von Jaklan. 30 m vor dieser früheren Kinderferien-Anlage ankern wir zum Baden, Jausnen und das Beiboot ausprobieren. Um 13:40 verlassen wir die inzwischen mit vielen Booten gefüllte Bucht. Vorbei geht es an den Inseln Lopud und Kolocep und mit dem Anlegen auf Liegeplatz A 29 in der ACI Marina Dubrovnik endet der Segeltörn um 16:00 Uhr. Nach 154,5 SM und 6 Tage auf See. Die Crew war großartig – insbesondere der 1.+ 2. Offizier und die charmante Damenbegleitung. Elisabeth, Toni und Wolfgang fahren mit dem Bus nach Dubrovnik und wandern auf den Stadtmauern rund um dieses Weltkulturerbe. Ein letztes Abendessen - vom besten Koch des Mittelmeeres (Michael) - wie immer toll zubereitet und von Eva wie im Haubenlokal gedeckt, schlafen wir gut und fest und verlassen nächsten Morgen um 10:00 die „Sailor Moon“.

Samstag, 27.9.

Die Heimreise beginnt und führt uns mit dem Auto nach Ston, diesem alten Hafen mit einer mittelalterlichen Wehrmauer. Klassisch das Essen : Austern, Brot und Wein, alles vom Ort. Am späten Nachmittag erreichen wir Zadar und nächtigen im Benediktiner-Frauenkloster im Herzen der Altstadt. Die Altstadt „brodelt“ bis in den Morgen. Unter unseren Zimmerfester eine sehr gut besuchte Bar – mit Musik und Tanz. Danke an Stefanie, die für die perfekte Organisation der Hotels und Verpflegung - wie immer – bestens gesorgt hat.

Sonntag, 28.9.

Es geht nach Hause und wir erreichen Dank unserer 2 Chauffeure (Michael und Toni) am späteren Nachmittag sicher und entspannt Bruck an der Mur.